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Die besten Kunstwerke, bei denen Wasser eine entscheidende Rolle spielt

Für zahlreiche Künstler aller Epochen hatte Wasser eine große Faszination und inspirierende Wirkung. Dabei wurde Wasser in all seinen Ausprägungen als Motiv gesehen, gleichzeitig aber auch in seiner symbolischen Bedeutung, etwa bei der Sintflut. Wasser ist existenzielle Lebenskraft, physikalisch und hat eine hohe kulturelle Bedeutung. Wasser kann still und friedlich sein, aber auch laut und gewalttätig. Wasser kann durchscheinend und schön oder dunkel und dreckig sein. Wasser ist klein in einem Tropfen und groß in einer Welle oder fest in einem Eisberg. Wasser war deshalb immer auch Motiv in der Kunst.

Die Kraft der Welle

Wasser als zentrales Element in einem Bild hat der japanische Künstler Katsushika Hokusai in seinem weltbekannten Bild von der großen Welle Kanagawas eingesetzt. Kaum größer als ein DIN-A4-Blatt hat Hokusai mit einer Holzschnitttechnik eine Welle vor der japanischen Küste dargestellt. Inmitten dieser gewaltigen Welle sind bei genauerer Betrachtung Fischerboote zu erkennen, die sich regelrecht an die Welle anschmiegen. Im Bild wird die Kraft der Welle und der Kampf der Fischer mit ihr thematisiert. Ganz klein im Hintergrund ist aber das wahre Motiv des Bildes zu sehen, Japans höchster Berg, der Fujiyama.

Die Welle als Hauptmotiv und Spiele mit Wasser hat auch der amerikanische Künstler Robert Longo in zahlreichen Bildern umgesetzt. Teilweise in fotorealistischer Darstellung gelingt es ihm die Schönheit und Kraft von Wellen in Szene zu setzen. Berühmt sind das auch Welle genannte Bild und ein weiteres ohne Titel, gelegentlich aber als Drachenkopf bezeichnetes Kunstwerk.

Die Schönheit des Wassers

Auf eine andere Art hat sich der französische Impressionist Claude Monet mit dem Thema Wasser beschäftigt. In zahlreichen seiner Werke ist Wasser ein bestimmendes Element, als Meer, als Fluss oder als See. Berühmtheit haben seine Seerosen erlangt, ein Ölgemälde angefertigt in seinem eigenen Garten im französischen Giverny. Dieser Teich bot Monet Motiv und Inspiration für eine Vielzahl weiterer Bilder.

Faszination und Stimmung

Ein weiteres weltberühmtes Werk hat der deutsche Maler und Grafiker Caspar David Friedrich Anfang des 19. Jahrhunderts erschaffen. Der Mönch am Meer ist ein großformatiges Ölbild mit einer gewaltigen Bildsprache. Das Bild zeigt einen Mann am Strand, das Meer und vor allem den Himmel. Durch die Einfachheit der Bildsprache zieht es seine Betrachter in seinen Bann. Längst gilt das Bild als Ikone der Romantik und hat schon bei seiner erstmaligen Veröffentlichung für Aufruhr gesorgt. Während zu dieser Zeit noch das reine Abbilden der Natur üblich war, hat Friedrich ein Werk mit ungeheurer Ausdruckskraft geschaffen.

Auch der britische Maler William Turner war vom Wasser fasziniert und machte es zum zentralen Motiv seiner Kunst. Turner gilt als Revolutionär der Landschaftsmalerei und hat dies insbesondere in seinem berühmten Werk Strand von Calais in kräftigen Farben eindrucksvoll umgesetzt. Das Bild zeigt Frauen, die bei Niedrigwasser Köder sammeln. Turner setzt sie durch geschickte Darstellung von Licht und Himmel in Szene. Dieses Bild und das ähnlich farbenfrohe Bild vom Sonnenuntergang über einem See gehören zu seinen bekanntesten Werken über Wasser.

Betrachtungen zum Wasser

Der Italiener Leonardo da Vinci hat sich auf sehr unterschiedliche Arten mit dem Wasser beschäftigt. In zahlreichen Studien und Betrachtungen hat der Sichtbarkeit und Wesen des Wassers erfasst und in seinem berühmten Wasserbuch verewigt.

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